| |
|
|
Eine neue Führungsrolle zu übernehmen birgt für neue und erfahrene Führungskräfte ein gehöriges Maß an Unwägbarkeiten. Ob ein neues noch unerprobtes Schiff vom Stapel läuft, eine bewährte Besatzung oder heikle Ladung auf hoher See übernommen wird, es mangelt nicht an Herausforderungen und um die Untiefen und Fährnisse der ersten 100 Tage ist viel Seemannsgarn gesponnen worden.
Es gilt Ziel und Zweck der Reise zu klären und im Auge zu behalten, laufend befahrbare Routen zu erkunden und sowohl Wind- und Strömungsverhältnisse als auch die Großwetterlage abzuschätzen.
Unter diesen Umständen heißt es dann, die Besatzung zu führen und das Schiff zu steuern. Wer klug ist, knüpft an Bewährtem an und besinnt sich auf die verfügbaren Ressourcen und Kräfte an Bord insbesondere auch auf die eigenen. Dies alles verlangt nicht nur hohe persönliche und fachliche Qualitäten, es will vor allem auch gelernt sein.
Ein Kurs- und Tempowechsel in fremden Gewässern und in stürmischer See, der Wechsel von Besatzungsmitgliedern oder gar Reparaturen am fahrenden Schiff können später auf dieser Grundlage bewältigt werden. |
|